Am 24. Januar 2014 hat das Turnfest der GHS stattgefunden.

Wir hoffen, alle Teilnehmer hatten viel Spaß und Erfolg!

 

Weitere Bilder sind in der Bilder-Galerie zu finden.


Schüler nehmen sich Zeitungs-Zeit

Rundschau online - Erstellt 02.12.2013
Seit Oktober ist für die Gemeinschaftshauptschule in Bergneustadt und sechs weitere Schulen im Oberbergischen „ZeitungsZeit“. So heißt die Aktion von NRW-Landesregierung, Zeitungsverlegerverband und Landesanstalt für Medien. Von Arnd Gaudich
Die Jungs der Hauptschule Bergneustadt interessiert vor allem der Sportteil. Aber auch die Bunte Seite mit Comics und Horoskop wird gerne durchstöbert. Alle Schüler schauen gerne, was vor ihrer Haustür im Oberbergischen los ist. (Foto: Gaudich)
Die Jungs der Hauptschule Bergneustadt interessiert vor allem der Sportteil. Aber auch die Bunte Seite mit Comics und Horoskop wird gerne durchstöbert. Alle Schüler schauen gerne, was vor ihrer Haustür im Oberbergischen los ist. (Foto: Gaudich)

Bergneustadt. 

Die Klasse 9b startet derzeit gut informiert in den Schultag. Die Bergneustädter Hauptschüler blättern durch die OVZ und suchen Nachrichten aus ihrer Stadt. Selim wird im Lokalsport fündig. „Bergneustadt sucht neue Offensivkräfte“, zitiert er eine Überschrift. Münevver hat im Aufmacher der „Persönlich“-Seite einige Mitschüler aus der siebten Klasse entdeckt. So sicher haben die Jugendlichen vor einigen Wochen noch nicht durch die Zeitung navigiert.

Seit Oktober ist für die Gemeinschaftshauptschule in Bergneustadt und sechs weitere Schulen im Oberbergischen „ZeitungsZeit“. So heißt die Aktion von NRW-Landesregierung, Zeitungsverlegerverband und Landesanstalt für Medien, mit der Jugendliche an ein Instrument zur Meinungsbildung herangeführt werden sollen. Das Motto ist „Selbstständigkeit macht Schule“. Noch bis Mitte Dezember ist die aktuelle Volkszeitung in Bergneustadt sowie in Eckenhagen, Nümbrecht, Wiehl, Lindlar und Wipperfürth fester Bestandteil des Unterrichts.

In der Hauptschulklasse von Anne-Christin Remmers beschäftigen sich die meisten Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren das erste Mal intensiver mit dem gedruckten Medium. In nur zwei Elternhäusern wird regelmäßig Zeitung gelesen. Umso skeptischer waren die Schüler, als zu Beginn der Aktion die viele Seiten starke Zeitung vor ihnen lag. „Müssen wir das alles lesen?“, fragten einige Jugendliche. Mittlerweile wissen sie: Die Zeitung macht ein breites Angebot an Themen, und der Leser pickt die Artikel, die ihn interessieren, heraus.

Die Jungs in der Klasse 9b interessiert vor allem der Sportteil. Auch die Bunte Seite mit Comics und Horoskop wird gerne durchstöbert. Alle Schüler schauen gerne, was vor ihrer Haustür im Oberbergischen los ist.

Dass die ZeitungsZeit ihre Schützlinge auch für politische Themen interessieren kann, hat Deutschlehrerin Remmers erstaunt: „Ein Schüler sagte, er fand es spannend, die Pkw-Maut-Debatte zu verfolgen.“ Auch über die Koalitionsverhandlungen haben die Hauptschüler durch die Zeitungslektüre mehr erfahren. Zwei türkisch-stämmige Schüler setzten sich mit einer Karikatur auseinander, die einen stürmischen „Reform-Papst“ Franziskus aufs Korn nahm. Späße über Religion? Die beiden Schüler fanden das erst nachvollziehbar, nachdem die Klasse ausgiebig die Hintergründe und die Absicht der überspitzten Zeichnung diskutiert hatte.

Lehrerin Remmers findet es gut, was ihre Schüler mit der Zeitungslektüre lernen: Die Aktion fördere sowohl die Lesekompetenz als auch die Allgemeinbildung, sagt sie. Und die Schüler finden es klasse, dass sie nun selbst in die Zeitung kommen. Für einige ist das allerdings nicht das erste Mal. Fabian berichtet, dass die OVZ schon einmal über sein Elternhaus berichtet hat – als das Kinderzimmer brannte.

Die nächste ZeitungsZeit findet vom 31. März bis 6. Juni 2014 statt. Schulen, die daran teilnehmen möchten, können sich über das Internet anmelden: www.zeitungszeit-nrw.de


Oberberg-Aktuell - Kunst gegen Komasaufen

 

 

(fj/28.11.2013-13:55) (Quelle: Oberberg-Aktuell)

 

Bergneustadt – Im Rahmen der bundesweiten DAK-Kampagne „bunt statt blau“ gestalteten Schüler der Hauptschule Plakate gegen das Komasaufen – Die besten Bilder wurden gestern in der Sparkasse ausgezeichnet.

Ein lachendes und ein weinendes Auge hat das Gesicht auf dem Bild, das Chiara Frosch und Curley-Sue Höhmann gemalt haben. Der Hintergrund ist ebenso zweigeteilt: bunt und fröhlich auf der Seite der lachenden Gesichtshälfte, blau-grau auf der anderen. Ihr Plakat ist zum Besten der Ausstellung „bunt statt blau“ gewählt worden, die derzeit in der Bergneustädter Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt gezeigt wird. Die damaligen Achtklässler der Gemeinschaftshauptschule hatten sich im vergangenen Februar mit ihren Werken bei dem Wettbewerb „bunt statt blau“ angemeldet und ihre Ideen zum Thema Alkoholmissbrauch auf Plakaten zum Ausdruck gebracht. (OA berichtete) Zwei Wochen hatten die Sparkassen-Kunden Zeit, per Stimmzettel zu entscheiden, welches Werk der Bergneustädter Nachwuchskünstler einen von fünf, von der DAK und der Sparkasse gestifteten Preisen verdient. Parallel dazu konnte auf Facebook abgestimmt werden. Mit diesem Sonderpreis konnten gestern Abdulkadir Aydin und Berk Kücük nach Hause gehen.

Wolfgang Brelöhr gratuliert Chiara Frosch und Curley-Sue Höhmann zum Sieg.
Wolfgang Brelöhr gratuliert Chiara Frosch und Curley-Sue Höhmann zum Sieg.

Gewonnen habt ihr aber alle“, sagte die stellvertretende Landrätin Ursula Mahler bei der heutigen Preisverleihung. „Denn ihr habt euch mit dem Thema Alkohol auseinandergesetzt und dabei seine dunklen Seiten aufgedeckt und festgestellt, dass es viele tolle Alternativen zum Trinken gibt.“ Wolfgang Brelöhr, DAK-Chef in Oberberg, weiß: „Gerade im närrischen Treiben und vor den Sommerferien sind die Zahlen der jugendlichen Komasäufer besonders hoch“. Darum hat er auch echte Karnevalsprofis zu der, von der DAK und der Sparkasse initiierten, Ausstellung und Preisverleihung geladen: das Bielsteiner Prinzenpaar und Wilibert Pauels, den Bergischen Jung. „Karneval ist ein rauschhaftes Fest, das kann man nicht bestreiten. Trotzdem muss man auch hier verantwortungsvoll mit sich umgehen. Es ist gut, dass ihr euch mit diesem Thema beschäftigt“, so Pauels. Einen Tipp, nicht nur für die närrischen Tage, hatte er auch im Gepäck: „Trinkt auch mal ein Wasser. Und lasst das harte Zeug aus dem Kopf. Schon Udo Jürgens wusste: Der Teufel hat den Schnaps gemacht, um uns zu verderben.“